Erfahrungsberichte über die Wirksamkeit 
der Biomeditation bei Tieren

Nicht nur bei Menschen wirkt die Biomeditation hervorragend, auch vielen Tiere konnten wir in den letzten elf Jahren helfen wieder zu mehr Wohlbefinden zu finden. In der Regel wirkt unsere Methode bei den Vierbeinern meistens auch noch schneller, als bei den zweibeinigen Klienten. Das liegt wohl hauptsächlich daran, das die Tiere keine Zweifel und Vorurteile gegenüber der Biomeditation entwickeln.

Pony Willi

Kater Monty

Stute Nöffi

Pony Willy

Seit nunmehr fast neun Jahren arbeite ich als Biosens. Meine Klienten sind zwischen 6 Monaten und 85 Jahren alt und waren bisher immer „Zweibeiner“. Das Leben hält jedoch auch für einen Biosens andere Erfahrungen bereit.

Vor ein paar Wochen erhielt ich einen Anruf, eine Frau fragte, ob ich auch Hunde behandele. Ich zögerte mit der Antwort, da meine bisherigen Erfahrungen mit großen Hunden gelinde gesagt weniger positiv waren, sagte ihr aber – aus welchen Grund auch immer – zu.
Es kam wie es kommen musste, bei dem Hund handelte es sich um eine Boxerdame. Was nun? Schweren Herzens – in Erinnerung der Worte meines Lehrers Viktor Philippi, dass uns nur das begegnet, was wir auch bewältigen können – vereinbarte ich den Termin.  Auch mein letzter Versuch, der Führung ein Schnippchen zu schlagen, blieb erfolglos.  Ich hatte versucht, meinem Mann, ebenfalls Biosens, diesen neuen „tierischen Kunden“ zu vermitteln.

Nun gut, wahrscheinlich war es an der Zeit mich wieder mit der Hundewelt zu versöhnen und meine eigenen negativen Erfahrungen auf diese Art und Weise zu verarbeiten.

Pünktlich zum Termin erschien die Kundin mit Lucy, ihrer Boxerdame. Das Tier hatte vor ca. 2 Jahren eine Unterleibsoperation, bei der die Gebärmutter mit Krebs der Stufe I entfernt wurde. Seitdem bekam das Tier zweimal im Jahr eine regelrechte Depression, war apathisch und niedergeschlagen.

Wir legten Lucy auf die Liege. Ich startete die Meditations-CD und legte die Hände auf. Innerhalb von 10 Minuten entspannte sich Lucy völlig. Sie machte den Eindruck, als sei sie in Trance. Die Kundin war glücklich, da sie Lucy schon seit Monaten nicht mehr so entspannt gesehen hatte. Lucy genoss die komplette Sitzungsstunde ruhig und entspannt. Sie war schon nach ein paar Sitzungen wieder völlig in Ordnung. Seither ist sie ohne Depression und Apathie.

Diese Aktion zog ihre Kreise. Ein paar Tage nach der ersten Sitzung mit Lucy rief mich eine Pferdebesitzerin an und erzählte mir, dass ihr Shetlandpony 'Willy' eine schwere chronische Hufkrankheit hat. Er bekam täglich Schmerzmedikamente. Die Krankheit war schon so stark fortgeschritten, dass der Tierarzt Willy einschläfern wollte. Der Termin stand bereits fest.

Schon immer hatte ich gehörigen Respekt und auch etwas Angst vor diesen stattlichen Tieren. Trotzdem nahm ich auch hier die Herausforderung an – Willy wurde mein Klient. Als ich mich auf den Weg zum Bauernhof machte, sagte mein Mann scherzhaft: "Nun wirst Du auch noch Pferdepflüsterer."
Mir war zu diesem Zeitpunkt weniger zum  Lachen zumute.

Vorsichtshalber hatte ich die Besitzerin darum gebeten, die Meditation zu begleiten, um notfalls das Tier zu beruhigen zu können. Ich dachte mir, wenn ich diese Aufgabe bekomme, dann hat das seinen Sinn. So schaltete ich die Meditationsmusik an, verband mich mit der göttlichen Energie, trat an das Pony heran und legte die Hände auf. Willy war in einem schrecklichen energetischen Zustand. Ich betete und ließ die ganze Liebe meines Herzens in ihn einfließen.

Ganz offensichtlich hatte Willy während der Biomeditation schreckliche Schmerzen, denn sein ganzer Körper zuckte und zitterte. Er versuchte sogar mich zu beißen, so dass sich im Nachhinein die Anwesenheit der Besitzerin als sehr sinnvoll erwiesen hatte. Trotz allem hielten wir beide die ganze Stunde durch. Erste Erfolge stellten sich bald ein.

Bereits nach der zweiten Sitzung konnte Frau S., die eine ärztliche Ausbildung hat, die Schmerzmedikamente bei Willy absetzen. Stattdessen erhält Willy nun täglich eine bestimmte Kräutermischung vom Heilpraktiker.
Bioenergie und Kräutermischung ergänzen sich hier, wie es aussieht, hervorragend.

Ähnlich wie bei uns Menschen, kommt es bei den Tieren auch noch nach den Meditationen zu unterschiedlichen Reaktionen.
Eines Tages kam Frau S. in den Stall. Willy lag regungslos am Boden. Entsetzt im Glauben Willy sei tot, eilte sie in die Box. Erschrocken fuhr Willy auf. Er war im tranceähnlichen Tiefschlaf, was völlig untypisch für Pferde ist, wenn sie allein sind, meinte Frau S.  Gewöhnlich hält Willys Partnerin Maxi Wache, wenn sich Willy zur Ruhe begibt. Ich beruhigte Frau S. indem ich erklärte, dass das eine Folge der Meditationen sei. Willys Körper brauche diese absoluten Ruhephasen, um sich zu regenerieren.

Mittlerweile verlaufen die Sitzungen viel ruhiger: Willy blinzelt mit den Augen. Manchmal hängt seine Unterlippe entspannt nach unten oder er kaut friedlich vor sich hin und schaukelt mit seiner Hinterpartie hin und her wie ein Wüstenschiff. Während es Willy nach den ersten Sitzungen schwer fiel auf dem Betongang ins Freie zu gehen, trabte er schon nach der zehnten Sitzung ohne Beschwerden ins Freie. Es war ein ganz wundervolles Gefühl, das mitzuerleben.

Das Faszinierende während der Sitzungen mit Willy ist, dass die anderen fünf Pferde von der Koppel in den Stall kommen. Zuerst schauen sie, was ich da mit Willy mache und dann versammeln sie sich ganz entspannt um den CD-Player und lauschen den "Melodien der Sterne".

Ich empfahl der Besitzerin zusätzlich zu den Sitzungen, die CD ruhig dreimal täglich im Stall laufen zu lassen, während Willy sich in seiner Box befindet. Auch in dieser Zeit kommen die anderen Pferde von der Koppel, versammeln sich im Stall und „meditieren“, wie Frau S. bemerkte. Inzwischen haben sogar die Kuh und die Ziegen die Meditationsmusik für sich entdeckt. Es ist wirklich ein Bild für die Götter, all die Tiere dort so andächtig lauschend zusammen zu sehen.

Der Hufschmied, der die Pferde regelmäßig versorgt, stand alternativen Methoden bisher eher skeptisch gegenüber. Er ist über Willys Genesung sehr erstaunt und räumte jetzt ein, „dass ja doch etwas an dieser Methode dran sein muss“. Der Termin zum Einschläfern von Willy konnte glücklicherweise abgesagt werden.

Ich habe das Phänomen der Tiefenentspannung bei Tieren auch schon bei meinen beiden Katzen mit erleben dürfen, die völlig relax daliegen, wenn unsere Meditations CD läuft. Das Bild mit den Pferden aber ist einzigartig.

Ab jetzt gehören also auch „Vierbeiner“ zu meinen Klienten. Mittlerweile durften bereits einige Hunde und Katzen eine Biomeditation erfahren. Die Vierbeiner, so kann ich sagen, sind zum großen Teil aufgeschlossenere Klienten als die „Zweibeiner“. Die Tiere nehmen die Energie in der Regel dankbarer und ohne Zweifel auf. Sie sind in dieser Beziehung grundsätzlich ohne Vorurteil, da sie instinktiv spüren, dass die Bioenergie ihnen gut tut und ihrem Körper und ihrer Seele nachhaltig hilft. Wir Menschen haben oft Zweifel und Ängste, sind sehr rational und versuchen mit dem Verstand zu ergründen, was nicht zu ergründen ist. Dadurch blockieren wir uns und behindern den freien Fluss der Energie.

Schließlich sei noch zu erwähnen, dass sich auch bei mir ein Nebeneffekt eingestellt hat. Meine Angst gegenüber Pferden und großen Hunden wandelt sich in ein harmonisches Miteinander um. Die Arbeit mit den Tieren zeigt mir, dass die Bioenergie bei Tier und Mensch im gleichen Maße wirkt. Auch hier hat sich wieder einmal herausgestellt, dass wir Menschen von den Tieren lernen können.

Das ganze ist nunmehr über 5 Jahre her und Willys  Besitzerin erzählte mir neulich das die Hufkrankheit bis heute nicht wiedergekehrt ist. Bei ihren anderen Pferden, es sind mittlerweile zehn, tritt hin und wieder ein Befall auf, aber Willy ist nachhaltig "saniert".

Kater Monty oder Mein Weihnachtswunder 2008

(Diese Geschichte lesen sie im Buch "Gesund werden mit System" von Viktor Philippi Seite 190 -191)

Seit sechs Jahren besitzen wir zwei Hauskatzen, Tiger und Monty, die auch vielen meiner Klienten mit Freundlichkeit begegnen. Wenn es ihnen einmal nicht so gut geht, kommen sie einfach in meine Meditationsräume, legen sich auf eine der Liegen und lauschen dort den "Melodien der Sterne".

In den vergangenen Tagen war etwas mit Monty nicht in Ordnung. Monty, der sonst oft in der Küche vor dem Fressnapf saß und um Nachschlag bettelte, lag bereits seit zwei Tagen nur auf seinem Schlafplatz, schlief und rührte sich kaum; selbst dann nicht, wenn sein Kumpel Tiger lauthals in der Küche nach Futter verlangte.

Ich schaute ihn mir genauer an und bemerkte, dass sein kleiner Körper sehr schwach und seine Pupillen stark vergrößert war. Das beunruhigte mich und ich rief unsere Tierärztin an, die ihn bereits am Abend untersuchte. Der Kater hatte Untertemperatur und sein Zahnfleisch war etwas blass, was bei Katzen auf eine Kreislaufschwäche hinweist. Sie spritzte ihm ein Mittel zur Stabilisierung und meinte, dass wir sie noch einmal anrufen sollten, würde sich Montys Zustand nicht verbessern.

Da ich am folgenden Tag nicht zu Hause war, vertraute ich Monty unserer Tierärztin an, die ihn in ihrer Praxis untersuchte. Als ich mich am Abend bei ihr nach Montys Befinden erkundigte, eröffnete sie mir bestürzt, dass sich sein Zustand drastisch verschlechtert habe. Er habe eine akute Herzschwäche. Da das kleine Herz zu schwach war, lief die kleine Lunge voll Wasser, so dass ihm das Atmen zunehmend schwerer fiel. Die Tierärztin hatte alles mögliche versucht (Injektionen, Tröpfe),  aber keine der Methoden schlug wirklich an. Auch die Körpertemperatur und der Kreislauf des Katers seien im Keller. Sie hatte ihn bereits auf eine Wärmedecke gelegt um seine Temperatur zu stabilisieren.

Mich durchfuhr diese Nachricht wie ein Blitz und ich entschloss mich, meinen Monty nach Hause zu holen. So setzte ich mich ins Auto und als ich mich dem Haus der Tierärztin näherte, beschlich mich ein Gefühl, dass ich als Biosens schon einige Male zuvor gespürt hatte. Der Tod war hier bereits anwesend. Auch die Tierärztin bestätigte, dass der kleine Kerl es wohl kaum schaffen würde, sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Sie bot mir an, sie am Abend noch einmal anzurufen, falls sich der Zustand des Tieres weiter verschlechterte. Sie sagte, ich solle mich doch auf jeden Fall bei Ihr melden, egal was geschähe.

Da lag mein kleiner Monty: platt wie eine Briefmarke, völlig unterkühlt, und hechelte nach Luft. Ich nahm den Korb und fuhr entsetzt nach Hause. Mir war es sehr schwer ums Herz und ich weinte. Doch ich musste in jedem Fall versuchen zu helfen. Zunächst rief ich einige Kollegen an, die sich auf Monty und mich energetisch einstellen sollten, denn auch ich war emotional ziemlich durch den Wind.

Dann legte ich den kleinen fast leblosen Körper behutsam in sein Körbchen, entzündete die Meditationskerzen und legte die Meditations - DVD „Erlösung von körperlichen Blockaden“ ein. Ich nahm den kleinen, röchelnden Körper zwischen meine Hände und begann mit der Meditation. Dabei musste ich sehr stark weinen, tiefe Emotionen schüttelten meinen Körper. Bereits nach einer Stunde regte sich auch Montys Verdauung wieder. Eine weitere Stunde Meditation folgte.

Nun erkundigte sich auch meine Kollegin Susanne nach Montys Zustand und erinnerte mich an unsere Philosophie der Goldenen Pyramide. Ich solle loslassen, wenn die kleine Seele gerufen sei. Ihn festzuhalten, verlängere nur sein Leiden. Sie empfahl mir noch, Monty durch meinen Mann Wolfgang, der auch Biosens ist, noch einmal behandeln zu lassen, da dieser auch unter Herzproblemen leidet. Gesagt, getan – und nach einer Sitzung mit meinem Mann konnte sich Monty noch einmal erleichtern.

Ich ging still in meinen Meditationsraum zündete für Monty noch eine extra Kerze an und bat darum, Monty nicht lang leiden zu lassen, wenn es Gottes Wille war, ihn zu sich zu rufen. Sein Wille geschehe, nicht unserer. Ich stellte Montys Körbchen in eine Ecke des Zimmers, ließ die CD auf Dauerbetrieb laufen und ließ den Kater in Ruhe.

Nach einer weiteren Stunde erhob er sich schwankend aus seinem Körbchen und legte sich unter den Tisch. Ich ging zu ihm und streichelte ihn sanft, worauf er mich immer noch hechelnd mit einem schwachen Schnurren belohnte. Später legte er sich auf den kleinen Teppich direkt vor der Katzentoilette, benutzte diese auch. Mit bangem Gefühl gingen wir in dieser Nacht zu Bett: Würde Monty morgen noch bei uns sein?

Am nächsten Morgen erwartete uns Monty im Flur und schaute uns ganz groß an. Seine Atmung und auch seine Körpertemperatur hatten sich völlig normalisiert, bloß war er noch etwas wackelig auf den Beinen. Nun begab er sich schon wieder in die Küche, setzte sich vor seinen Napf und fraß.

Endlich war alles wie vorher! Ich freute mich sehr, ging zum Telefon und rief unsere Tierärztin an, die auf der anderen Seite der Leitung allerdings eine andere Botschaft erwartete. Ich sagte, dass Monty über den Berg sei, und auch sie war fassungslos vor Freude. Sie versprach, sofort noch einmal vorbeizuschauen und den Kater zu untersuchen. Zwar war Monty noch schwach, aber sie bestätigte mir, dass alles wieder in Ordnung sei.

Das Ganze ist jetzt eine Woche her, und Montys Zustand ist und bleibt hoffentlich stabil. Ich danke voller Demut den Göttlichen Kräften, dass ich dieses Wunder erleben durfte. Ich danke auch meinen lieben Kolleginnen für Ihren energetischen Beistand. Besonders bedanken möchte ich mich aber auch auf diesem Wege bei meiner Tierärztin Chr. D., eine Tierärztin mit Leib und Seele, die ihren Beruf auch als Berufung ansieht und immer in den letzten Jahren in Notfällen schnell und zuverlässig geholfen hat.

Nöffi - Erfahrungsbericht zur Biomeditation mit Pferden

(Diese Geschichte lesen sie auch in unserer Fachzeitschrift des Europäischen Berufs-und Fachbandes für Biosens e.V. Ausgabe 09/2012 Seite 82 - 83)

In meinen über neun Jahren beruflicher Tätigkeit als Biosens suchten nicht nur Menschen nach Hilfe bei mir, auch vielen Tieren durfte ich schon helfen. 

Einige erinnern sich sicher noch an meinen Erfahrungsbericht über das Pony Willy (rechts im Bild), das eine schwere Hufkrankheit hatte und das nach über fünf Jahren immer noch beschwerdefrei ist und sich seiner Gesundheit erfreut.
Der Erfahrungsbericht erschien in Viktor Philippis Buch „Wer heilt hat Recht“.

Die Besitzerin Frau S., hat sich in den letzten Jahren noch weitere Pferde angeschafft,
so ist die Familie der Pferde auf zehn angewachsen.

Sie wusste zwar noch von meinem großen Respekt, ehrlich gesagt von meiner Angst vor dem Pony Willy, deshalb zögerte sie zunächst, mich um Hilfe zu bitten. Doch Anfang Januar stand sie verzweifelt und hilfesuchend vor meiner Tür. 

Die Warmblutstute Deneuve, kurz Nöffi genannt, ist das Pferd ihrer Tochter Katharina. Nöffi hatte sich einige Tage vor Weihnachten einen Unterschenkelbruch zugezogen. 

Viele hätten das Tier einfach einschläfern lassen, aber sie brachte es zur Operation in eine Spezialtierklinik nach Berlin.
Der Bruch am linken Vorderlauf wurde mit drei Metallplatten und Schrauben fixiert.
Zur Entlastung des Beines hing die Stute überwiegend in einem Spezialnetz.

Obwohl alle Familienmitglieder berufstätig sind, besuchte fast täglich jemand aus der Familie das Tier in der 100 Kilometer entfernten Tierklinik, um die Genesung positiv zu beeinflussen, eben echte Tierliebhaber.

Frau S. brachte mir ein Foto von der Stute, damit ich mir einen Eindruck vom Tier machen konnte und von nun an sendete ich Nöffi mehrmals täglich Fernenergie.

In diesen Fernsendungen überkam mich oft eine große Traurigkeit. Wöchentlich telefonierte ich mit Frau S., um mich über den Zustand von Nöffi zu informieren.

Mitte April, nach fast vier Monaten Klinkaufenthalt, war es dann endlich so weit, Nöffi durfte nach Hause. Nun konnten wir mit den Kontaktsitzungen starten.

Als ich vor der Stute stand, überkam mich ein großes Mitgefühl und meine Angst
verflog plötzlich. Nöffi befand sich in einem katastrophalen Zustand. Sie hatte ca. 100 Kilo abgenommen. Man konnte jede Rippe sehen, die Muskeln in den Beinen waren fast nicht mehr vorhanden und das kranke Bein doppelt so dick wie die anderen drei. Das Fell war stumpf und hatte viele offene Stellen.

Wir blickten uns in die Augen und ich begann mit der Sitzung, im Hintergrund lief die CD „13 Engel von Atlantis“.

Da man bei einem so großen Tier nicht unbedingt alle Grundpositionen der klassischen Biomeditation anwenden kann, verließ ich mich auf meine Intuition.

Ich legte meine Hand zunächst auf die Seite des Kopfes und dann in Herznähe zwischen die Vorderbeine, später an verschiedene andere Stellen, nach Gefühl. Stellvertretend für Nöffi sprach ich ihr laut unser Gebet vor, danach reagierte sie heftig.

Viele Zuckungen gingen durch Nöffis Körper und man konnte beobachten, wie sich die Halswirbelsäule von Blockierungen befreite. Ich legte meine Hände an das kranke Bein.
An der noch offenen Stelle schoss die Wundflüssigkeit förmlich heraus und das ganze Bein wurde sehr heiß. Nun stellte sich Nöffi auf drei Beine und streckte mir als Beweis ihres Vertrauens das kranke Bein entgegen.

Nach dieser Sitzung war ich noch ein paar Stunden richtig euphorisch, denn erst jetzt wurde mir bewusst, dass die Angst vor Pferden, die mich nun schon 53 Jahre begleitete, in diesem Moment meine Seele verlassen hat.

Bei der zweiten Sitzung legte sie sich nach einer halben Stunde einfach hin
und stöhnte. Sie muss sehr starke Schmerzen empfunden haben. Nach dieser Sitzung lag sie überwiegend, was bei Pferden immer kritisch ist. Ich war sehr besorgt. Kurzerhand kontaktierte ich meinen überaus erfahrenen Lehrer Viktor Philippi. Er beruhigte mich und sagte, wenn das Tier so heftige Reaktionen hat, wird es ihm bald besser gehen und ich solle genauso weitermachen wie bisher. 

Bei der dritten Sitzung stand Nöffi erst gar nicht mehr auf, also kniete ich mich vor sie und begann mit der Biomeditation. Sie hatte sicher wieder sehr starke Schmerzen und stöhnte. Plötzlich hob sie den Kopf und legte ihn ganz behutsam in meinen Schoß, so als wolle sie „Danke“ sagen. Es war ein sehr schönes und warmes Gefühl, sie berührte mit ihrer Seele meine Seele.

Frau S. und ihre Tochter Katharina konnten es gar nicht fassen. Ich kenne mich mit dem Verhalten von Pferden nicht aus, aber sie sagten, dass diese Geste und das brave Liegen des Pferdes völlig untypisch seien.

Es ist auch unglaublich, dass mir Nöffi bereits nach dem dritten Tag unseres bioenergetischen Kontaktes ein so tiefes Urvertrauen entgegenbrachte.

Ich glaube, Nöffi spürt als Tier, eben ganz ohne Zweifel und Vorurteile, dass ihr die Bioenergie und somit auch ich helfen können.

Wöchentlich bekommt Nöffi eine Kontaktsitzung im Wechsel von mir und meinem Mann Wolfgang, der auch seit über acht Jahren Biosens ist, und man kann zusehen, wie sich Nöffis Zustand von Woche zu Woche stabilisiert. Unterstützend zu unserer Arbeit sorgt die Besitzern des Pferdestalls für vierundzwanzig Stunden Dauerbeschallung mit unseren Meditations- und Motivations-CDs. Was sich auch positiv bei den anderen Pferden zeigt. Ihre Aggressivität untereinander wandelt sich, nach Aussagen von Frau S., in ein friedliches Miteinander.

Mittlerweile ist Nöffi während der Sitzungen so entspannt und total in Trance,
dass ihr die Unterlippe völlig entgleitet. 

Manchmal kauere ich unter ihrem Kopf, um an das kranke Bein zu kommen und sie knirscht über mir mit den Zähnen. Das so gelassen hinzunehmen, wäre vor der Begegnung mit dieser tierischen Klientin für mich, ohne in Panik zu geraten, undenkbar gewesen. 

So haben Nöffi und ich uns sozusagen gegenseitig „therapiert": Ich habe ihr mit der Biomeditation geholfen und sie hat mich von meiner Angst vor Pferden befreit. 

Einen weiteren positiven Aspekt hat die ganze Sache auch noch, Frau S., die klassische Schulmedizinerin ist, hat die Heilung von Pony Willy und die Genesung von Nöffi nachhaltig von unserer Methode überzeugt. Sie geht im August nach Taubenheim in die Ausbildung zum Biosens und ich bin ganz sicher, dass in Zukunft nicht nur sie, ihre Familie und ihre Tiere, sondern auch manch ein vor Angst zitternder Patient auf ihrem Zahnarztstuhl durch ihre Ausstrahlung als Biosens profitieren werden.

Alles wird gut.
Ihre Regine Müller

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